Einen Webhosting Provider zu finden ist sehr wichtig, den nicht alle unterstützen Dienste wie Email Adressen, FTP Zugang, SQL, PHP, HTML und Webspace

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3. Hosting (Webhosting)


Unter Hosting oder auch Webhosting versteht man die Unterbringung von Webseiten und dazugehörigen Dateien auf einem an das Internet angeschlossenen Server eines Providers. Darüberhinaus wird die örtlich-uneingeschränkte Erreichbarkeit gewährleistet.

Der Webhoster stellt dabei als Dienstleister Domains und/oder Speicherplatz, sogenannten Webspaceauf einem Server zur Verfügung, welcher komplett oder anteilsweise von einem Internetnutzer angemietet werden kann. Der Nutzer hat dann die Möglichkeit, Dateien wie seine eigene Webseite oder auch Bilder auf seinem Webspace abzulegen.

Anbieter von Dienstleistungen rund um das Hosting bieten hauptsächlich folgende Produkte an:

 

- Domains

- eMail-Accounts zu einer Domain

- Webspace

- Serverdienste (CMS, Exchange-Server sowie FTP-Zugang oder PHP und SQL)

- Softwarepakete

 

Je nach geplantem Inhalt der Webseite, kann man bei den meisten Webhostern zwischen mehreren Paketen wählen. Für den Zweck, der von Ihnen, also den Lesern unsere Seite verfolgt wird, reicht in den meisten Fällen allerdings schon eine der güngstigsten Varianten. Diese umfassen dann im Allgemeinen eine Domain, einen ausreichend großen Webspace, sowie einen eMail-Account zur Domain. Darüberhinaus erhält man mit dem jeweiligen Paket serverseitige Unterstützung verschiedener Programmier- und Scriptsprachen sowie Datenbanken, auch Serverdienste genannt, aber auch einzuhaltende Auflagen, wie z.B. ein Traffic-Limit.

Je größer und damit auch teurer man ein solches Bündel wählt, bekommt man eben nicht nur eine, sondern drei, vier oder mehr Domains, zusätzliche eMail-Accounts, größeren Webspace, mehr serverseitige Dienste und z.T. auch recht umfangreiche Softwarepakete.

Bei den meisten Hostern ist es durchaus möglich, kleinere Pakete später auf größere zu ändern. Diese wäre z.B. notwendig, falls man Monat für Monat den maximal gestatteten Traffic überschreitet oder mehr Webspace benötigt.

eMail (eMail-Account/-Adresse)


Ganz sicher ist Ihnen im alltäglichen Leben der Begriff eMail schon mal begnet. Er kommt aus dem Englischen und ist da die Abkürzung für "electronic Mail", was im Deutschen soviel wie "elektronische Post" bedeutet. In den letzten Jahren hat sich die eMail zu einem der meistverbreiteten Mittel zur Kommunikation entwickelt, so dass jeder früher oder später mit ihr konfrontiert werden wird.

Zum Senden und Empfangen von eMails benötigt man eine eMail-Adresse. Wie sich leicht nachvollziehen läßt, ist eine Adresse, genau wie auch bei der realen Post, eine weltweit eindeutige Bezeichnung für einen bestimmten Empfänger bzw. den Versender. eMail-Adressen, welche beim Versenden per SMTP verwendet werden, setzen sich aus zwei Teilen zusammen. Der erste Teil ist der lokale Teil (local-part), auf welchen zunächst das bekannte "@" folgt. Im Anschluss daran steht der zweite Teil, der sogenannte globale Teil (domain-part).

Die Bezeichnung Account stammt ebenfalls aus dem Englischen und heißt Konto. Als eMail-Account bezeichnet man eine Art Benutzerkonto, über welches man eine oder mehrere eMail-Adresse konfigurieren und verwalten kann. eMail-Accounts werden als Dienst genau wie u.a. Domains von entsprechenden Providern zur Verfügung gestellt.

Serverdienste


Dienste, die direkt in Verbindung mit der Nutzung eines Servers und den darauf gespeicherten Daten stehen, werden im Allgemeinen Serverdienste genannt. Zur Verdeutlichung, hier ein kleines Beispiel:

Sollten Sie einmal eine Webseite planen, welche ihre Inhalte oder sonstige Daten aus einer Datenbank bezieht, so ist es erforderlich, dass der Server, auf welchem diese Datenbank liegen soll, diese Funktion auch unterstützt. Der Server muß Ihnen also die Möglichkeit bieten, Datenbanken anzulegen, zu konfigurieren und zu bearbeiten. Darüber hinaus muss der Server auch Befehle bzw. entsprechende Anfragen auf diese Datenbank interpretieren können. Der Funktionsumfang bezüglich einer Datenbank wäre also ein Vertreter der Serverdienste.

Hier alle existierenden Serverdienste aufzuzählen oder gar zu erklären wäre ein hoffnungsloses Unterfangen. Darum beschränkten wir uns hier auf eine kurze Erläuterung des Begriffs.

Softwarepakete


Webhoster bieten gerade in den etwas umfangreicheren Paketen auch zusätzliche Software an. Dabei handelt es sich um Programme oder Programmbündel, die beim Erstellen von Webseites oder anderen Dokumente behilflich sind, also u.a. diverse Editoren.

Programmier- und Scriptsprachen


Programmiersprachen sind künstlich geschaffene Sprachen, sogenannte formale Sprachen, zum erstellen von Verarbeitungsanweisungen für Computersysteme. Programmiersprachen sollen Berechnungen sowohl in einer für einen Computer, als auch in einer für den Menschen lesbaren und verständlichen Form ausdrücken. Das ist notwendig, da die natürlichen Sprachen für eine aussreichend genaue Beschreibung von Computerberechnungen und -anweisungen zu vieldeutig sind.

Skriptsprachen sind Programmiersprachen, die vor allem für kleinere, überschaubarere Aufgaben der Programmierung vorgesehen sind. Sie verzichten meist auf bestimmte Sprachelemente, deren Nutzen erst bei der Bearbeitung größerer Projekte zum Tragen kommen würden. So wird etwa in Skriptsprachen z.B. auf den Deklarationszwang von Variablen verzichtet, was beim schnellen Verfassen kleiner Programme von Vorteil ist, jedoch bei größeren, etwa wegen der fehlenden Überprüfungsmöglichkeit von Tippfehlern in Variablennamen, hingegen von Nachteil sein kann.

Hier einige der wichtigsten Vertreter bezüglich des Internets und Webseites:

HTML ... steht für Hypertext Markup Language und beschreibt Dokumente als Hypertext. Webseiten werden typischerweise so verfasst und beschrieben. Teile des Texts werden dabei mit Metainformationen angereichert, die die Intention oder Bedeutung des entsprechenden Textteils herausarbeiten. HTML beschreibt Informationen im Sinn einer Auszeichnungssprache. HTML wurde vom World Wide Web Consortium bis Version 4.01 weiterentwickelt, die Weiterentwicklung geschieht allerdings seither als XHTML.

PHP ... steht für Hypertext Preprozessor und ist eine an C und Perl angelehnte Scriptsprache, die vorwiegend zum erstellen von Webseites und sogar ganzen Webanwendungen verwendet wird. An sehr großer Bedeutung gewann PHP, heute eine der wichtigsten und verbreitetsten Scriptsprachen überhaupt, gegen Ende der 90er Jahre. In dieser Zeit wuchs das Internet rapide und es wurde immer mehr nach einer einfachen Scriptsprache verlangt, welche das realisieren von vor allem dynamischen Webseites ermöglichte. PHP setzte sich dabei durch. - Vor allem in Verbindung mit Datenbanksystemen, wie SQL, und deren Einbeziehung im Internet spielt PHP ein sehr große Rolle.

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